Was ist WebP und wann sollte man es statt JPG oder PNG nutzen
WebP taucht immer häufiger bei Bilddownloads aus dem Internet auf, und viele fragen sich, ob sie es nutzen oder bei JPG und PNG bleiben sollen. Die kurze Antwort: WebP liefert meist leichtere Dateien, doch in manchen Situationen ist ein anderes Format weiterhin die bessere Wahl. Schauen wir, wann.
Was WebP ist
WebP ist ein von Google entwickeltes und 2010 veröffentlichtes Bildformat. Es vereint das Beste aus JPG und PNG: verlustbehaftete Komprimierung für Fotografien, verlustfreie Komprimierung für Grafiken, Transparenz mit Zwischenstufen und sogar Animation. Es kann also JPG, PNG und GIF ersetzen.
Alle wichtigen aktuellen Browser, am Computer wie am Handy, zeigen es problemlos an.
Wie viel es wirklich spart
Je nach Inhalt und Einstellungen wiegt ein WebP-Bild bei vergleichbarer Bildqualität meist 25 % bis 35 % weniger als das JPG-Pendant, und bei Grafiken mit Transparenz kann es deutlich leichter als ein PNG sein. Auf einer Seite mit vielen Bildern verkürzt dieser Unterschied die Ladezeit, was die Nutzung auf Mobilgeräten mit begrenzter Verbindung verbessert.
Die Verbesserung ist keine Magie: Sie hängt von der Bildart ab. Bei sehr einfachen oder sehr kleinen Bildern kann der Unterschied minimal sein.
Wann WebP verwenden
Nutzen Sie es für Bilder auf Websites, in Onlineshops, Blogs und Apps, wo jedes Kilobyte zählt und Besucher moderne Browser verwenden. Es ist auch eine gute Wahl für Logos und Grafiken mit transparentem Hintergrund, die leichter als ein PNG sein sollen.
Besonders empfehlenswert ist es, wenn Sie viele Produktfotos veröffentlichen, da es den Katalog beschleunigt, ohne dass Kunden Qualitätsverluste bemerken.
Wann bei JPG oder PNG bleiben
Senden Sie das Bild an ein Behördenportal, eine Druckerei oder jemanden, der es mit alter Software öffnet, bleibt JPG die sicherste Option. Dasselbe gilt für PNG, wenn Sie maximale Kompatibilität mit Transparenz in Office- oder Bearbeitungsprogrammen brauchen.
Viele Formulare akzeptieren nur JPG, PNG oder PDF und lehnen WebP ab. Passiert das, wandeln Sie Ihre Datei in das verlangte Format um.
So wandeln Sie mit Zipnify in WebP um
Wählen Sie das passende Konvertierungswerkzeug: JPG in WebP, PNG in WebP und auch von GIF, BMP oder AVIF. Wählen Sie die Qualität, beginnen Sie mit 80 bis 85 und vergleichen Sie. Laden Sie das Ergebnis herunter, prüfen Sie das Gewicht und kontrollieren Sie, ob wichtige Details scharf bleiben.
Die Umwandlung geschieht in Ihrem Browser, ohne Dateien hochzuladen.
Eine praktische Empfehlung
Bewahren Sie für eine Website immer die Originale in hoher Qualität auf und veröffentlichen Sie die WebP-Versionen. Brauchen Sie maximale Kompatibilität, können Sie beide Versionen anbieten. Und im privaten Gebrauch, etwa beim Teilen von Fotos per Messenger, spielt das Format selten eine Rolle: Hauptsache, der Empfänger kann sie öffnen.
Denken Sie daran: Die Umwandlung eines bereits komprimierten JPG in WebP stellt verlorene Details nicht wieder her; das beste Ergebnis erzielt man vom Originalbild aus.
Werkzeug ausprobieren: JPG in WebP
Häufige Fragen
Öffnen alle Browser WebP?
Die wichtigsten aktuellen Browser zeigen es problemlos an. Manche alte Programme und Behördenportale lehnen es ab.
Unterstützt WebP Transparenz?
Ja, mit Zwischenstufen wie PNG, und es wiegt meist weniger.
Welche Qualität soll ich verwenden?
Beginnen Sie mit 80 bis 85 und vergleichen Sie mit dem Original. Sieht es gut aus, gehen Sie nicht weiter runter.
Kann ich danach zu JPG zurück?
Ja, mit dem Werkzeug WebP in JPG. Beachten Sie, dass bei früheren Umwandlungen verlorene Details nicht zurückkehren.